vorsicht! ich möchte eine allgemeine triggerwarnung ausprechen, da ich nicht weiß, wie du als einzelner leser auf meine texte reagieren könntest. geschrieben wird hier über gedanken, träume und erfahrungen, die eventuell verstörend und/oder triggernd sein könnten. wenn du dich als leser instabil fühlst, solltest du meinen blog nicht lesen. ich übernehme keine verantwortung für triggernde inhalte. bei fragen und/ oder problemen kannst du dich gerne bei mir melden, durchstöbere hierzu das impressum oder nutze die kommentarfunktion.

29.03.2012

ich sitze in dem kleinem zimmer, lehne mich gegen die steinwand, schließe die augen und kralle meine hände ins bettlaken. ich muss mich bewegen, muss hier weg, weg aus dem ferienhaus. nahezu lautlos packe ich meine zigaretten und mein handy ein, ziehe einen pullover an und schnüre meine springerstiefel zu, öffne das fenster, drehe mich noch einmal um und laufe los. es sind nur zwanzig meter bis zum meer, allerdins kommt es mir so vor als wären es hundertmal so viel. ich laufe auf eine große düne, auf der eine bank steht. schnaufend setze ich mich hin. es ist stockdunkel, das meer glitzert dunkelblau. ich drehe mich um und kann über die gesamte ferienhaussiedlung schauen. hier und da brennt noch ein licht, die meisten schlafen allerdings um drei uhr morgens bereits. ich lege mich auf die bank, mache mir eine zigarette an und atme tief ein. überall sind sterne am himmel, ich liebe den nachthimmel in dänemark. eine träne läuft mir über die wangen. verdammt allein bin ich hier. niemand ist bei mir. mir ist heiß, obwohl es ziemlich stürmisch ist und deshalb zieh ich mir kurz entschlossen meinen pulli aus und schnipse meine zigarette weg und beginne zu laufen, nachdem ich wahllos musik angemacht hab. nie gesagt von den ärzten erklingt.

ich denke nicht  mehr nach, laufe einfach los, immer weiter, immer schneller. okay, das war gelogen. ich denke immer nach, ich denke viel zu viel nach. felix soll hier sein, verdammt. hätt ich mal meine laufschuhe angezogen. meine füße schmerzen, meine beine ziehen und plötzlich liege ich weinend am boden. prinz pi beginnt zu rappen.
  
    

ich will nicht mehr.

Kommentare:

  1. das klingt nach Freiheit
    auf irgendeine komische Art und Weise

    aufmunternde Worte fallen mir nicht ein,
    entschuldige bitte.

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  2. schön geschrieben :)
    bleib stark ♥

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  3. ich hoffe trotzallem genießt du den urlaub. ich wünsche dir viel spaß in dänemark und grüß bitte das Meer von mir.

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  4. Das hört sich so dramatisch an.
    Ich gebe may recht, es klingt auf irgendeine weise nach Freiheit.
    Wird!

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  5. Bleib stark und gib nicht auf! Toller Blog!

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