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28.08.2012

was bin ich eigentlich? warum bin ich hier? wieso lebe ich? mein fenster ist offen, ich liege in meinem bett und starre nach draußen. die sterne sind so schön. so, so schön. ich friere. aber ich habe es nicht verdient, mich zu wärmen. langsam spüre ich die kälte in mir aufsteigen. das ist gefährlich für mich, denn ich bin gegen die kälte allergisch. schon krank. meine gelenke schwillen an, meine haut juckt. ich ignoriere es. mama hat früher in den gleichen himmel geschaut. plötzlich zucke ich zusammen, ich betaste meinen arm. blut läuft meine arme hinab. es streichelt zart meine finger, verfärbt mein bettlaken. das blut glänzt in der dunkelheit wunderbar dunkelrot, mein herz bebt. "mary?", ich schrecke auf. "mary?", eine stimme. ich kenne sie. "warum bist du wieder hier?", es ist jonnie. "ich wollte dich besuchen" "hau ab, ich brauch dich nicht. ich bin gesund", zische ich. er war so lange nicht da. aber seine fingernägel sind genauso abgekaut wie früher, das sehe ich sofort, als er durch die dunkelheit auf mich zu kommt. ich fahre hoch, er setzt sich neben mich. unruhig ist er. "wenn du gesund wärst, würdest du mich nicht sehen." "geh einfach weg." "und warum  du das blut da? du stellst es dir nur vor." "nein." "doch. mach das licht an." tatsächlich mache ich das, was er sagt. warum eigentlich? er ist nicht real, das weiß ich. kein blut. erschrocken fahre ich über meinen arm. keine neuen wunden. "siehst du?", jonnie guckt mich besserwissend an. mürrisch schalte ich das licht wieder aus und verkrieche mich diesmal unter meine bettdecke. "warum tust du dir das an?", fragt mich jonnie. er meint meinen ausschlag und die angeschwollenen gelenke wegen der allergie. das  weiß ich. "was denn?", erwidere ich trotzdem. "du weißt es." "warum weißt du immer alles?" "weil ich du bin" ich drehe mich um, will ihn ansehen. aber plötzlich ist er weg. was ist nur mit mir los?

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