vorsicht! ich möchte eine allgemeine triggerwarnung ausprechen, da ich nicht weiß, wie du als einzelner leser auf meine texte reagieren könntest. geschrieben wird hier über gedanken, träume und erfahrungen, die eventuell verstörend und/oder triggernd sein könnten. wenn du dich als leser instabil fühlst, solltest du meinen blog nicht lesen. ich übernehme keine verantwortung für triggernde inhalte. bei fragen und/ oder problemen kannst du dich gerne bei mir melden, durchstöbere hierzu das impressum oder nutze die kommentarfunktion.

10.12.2015

 ich habe eben einen borderline-selbsttest gemacht. das ergebnis war höchst positiv. in der schule, im lernfeld pflege, haben wir uns heute damit beschäftigt, wie man mit personen umgeht, die psychische krankheiten haben. ich habe gemerkt, dass die symptome der manischen depression und die des borderline-syndroms perfekt zu mir passen. zudem wurde mir klar, dass lukas komplett falsch handelt, wenn ich starke stimmungsschwankungen und wutanfälle habe, wenn ich mich selbstverletze oder mich unfähig fühle, irgendetwas zu tun. wenn ich eigentlich so viel machen muss und trotzdem in meinem bett liege und nicht weiß, was ich tun soll. wenn ich panikattacken bekomme, ohne zu wissen, was los ist.
ich sitze hier in meinem bett und weiß ganz genau, wo die klinge ist. 
"soll ichs wirklich machen, oder lass ichs lieber sein?" die line von fettes brot wiederholt sich immer wieder in meinem kopf. dauerschleife. das letzte mal habe ich mich vor etwa zwei wochen geschnitten. an der schulter. die beine reichen mir schon länger nicht mehr aus. das ist ein schlechtes zeichen.
ich habe bis jetzt solche schlechten erfahrungen mit all meinen therapeuten und therapeutinnen gemacht, wieso sollte ich es nochmal versuchen? eigentlich kenne ich die antwort. ich sollte es nochmal versuchen, weil ich jetzt bereit bin, weil ich mich jetzt auf eine therapie einlassen würde. damals, 2011-2013 (den werdegang könnt ihr meinem blog entnehmen), konnte ich mich nicht darauf einlassen, weil ich von meiner familie gezwungen wurde. aber wie soll ich eine therapie beginnen? wie erzähle ich meiner familie von dem vorhaben? dass ich mich ab und zu schneide wissen sie. aber der gedanke an eine therapie würde sie bestimmt verwundern. 
ich mache es einfach wie immer: ich gehe jetzt raus, eine rauchen, und dann werde ich mir eine schöne stelle aussuchen. ich werde den kampf verlieren.
ich hasse mich.


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